Namibia verpflichtet keine Impfungen fuer direkte Einreise, empfiehlt aber bestimmte Impfungen. Besonders wichtig ist Malaria-Schutz in Risikogebieten.
Pflichtimpfungen
Fuer die direkte Einreise nach Namibia aus Deutschland bestehen keine verpflichtenden Impfungen. Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme:
- Gelbfieber: Pflicht bei Zwischenlandung in Gelbfieber-Endemiegebieten (z.B. Kenia, Sambia, Tansania, Simbabwe)
Die Gelbfieber-Impfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise verabreicht worden sein und wird mit dem internationalen Impfzertifikat nachgewiesen.
Empfohlene Impfungen
Auch ohne Pflicht werden folgende Impfungen fuer Namibia dringend empfohlen:
- Hepatitis A: Infektionskrankheit durch verunreinigtes Wasser
- Hepatitis B: Risiko bei laengerem Aufenthalt
- Tollwut: Empfohlen bei Tierkontakten (Safari, Farmen)
- Typhus: Besonders bei Reisen ausserhalb touristischer Zentren
- Polio-Auffrischung: Pruefen, ob letzte Impfung weniger als 10 Jahre alt
- Diphtherie/Tetanus: Standardauffrischung pruefen
Gesundheitsvorsorge vor der Reise
- Impfung: 4-6 Wochen vor Reiseantritt beim Tropeninstitut
- Impfpass: Aktuell und mit Impfzertifikat
- Medikamente: Malaria-Prophylaxe vorbereiten
Malaria-Schutz
Namibia ist in einigen Regionen ein Malariagebiet. Der Schutz vor Muecken und Prophylaxe ist besonders wichtig.
Malaria-Hochrisikogebiete
- Caprivi Zipfel: Hohes Risiko ganzjaehrig
- Kavango-Region: Hohes Risiko waehrend Regenzeit
- Oshana-Region: Hohes Risiko ganzjaehrig
- Zambezi-Region: Hohes Risiko waehrend Regenzeit
Maessiges Risiko
- Otjozondjupa: Maessig waehrend Regenzeit
- Erongo: Gering waehrend Trockenzeit
- Khomas (Windhoek): Niedriges Risiko
Malariaprophylaxe
Welche Tabletten fuer Sie geeignet sind, haengt von Ihrem Reiseprofil ab:
- Doxycyclin: Guenstig, taegliche Einnahme, Lichtempfindlichkeit
- Malarone: Teurer, taeglich, gut vertraeglich
- Lariam: Woechentliche Einnahme, psychotische Nebenwirkungen moeglich
Empfehlung: Persoenliche Beratung beim Tropeninstitut oder Reisemediziner.
Schutzmassnahmen vor Ort
Zusaetzlich zur Tabletten-Prophylaxe:
- Moskitonetz (impraeugniert)
- Langstaengelkleidung in Abendstunden
- Antimueckenspray (DEET oder Icaridin)
- Fenster und Tueren geschlossen halten
Reiseapotheke fuer Namibia
Pakketieren Sie Ihre Reiseapotheke sorgfaeltig:
- Schmerzmittel: Ibuprofen, Paracetamol
- Durchfallmittel: Loperamid, Elektrolyt-Pulver
- Antihistaminikum: Allergien, Insektenstiche
- Wundversorgung: Pflaster, Desinfektionsmittel
- Sonnenschutz: LSF 50+
- Lippenpflege: UV-Schutz
- Insektenschutz: Mueckenspray
- Malariatabletten: Rezeptschein mitfuehren
Gesundheitsversorgung vor Ort
Namibia hat eine gute medizinische Grundversorgung in staedtischen Gebieten:
- Krankenhaeuser in Windhoek: Gute Ausstattung
- Laendliche Gebiete: Begrenzte Versorgung
- Notfall: Deutsche Botschaft vermittelt Aerzte
Reiseversicherung wird dringend empfohlen. Abschluss der Auslandskrankenversicherung mit Rueckholoption.
Reiseapotheke fuer Namibia
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist fuer Namibia wichtig:
Medikamente
- Schmerzmittel: Ibuprofen 400mg, Paracetamol 500mg
- Durchfallmittel: Loperamid, Elektrolyt-Pulver
- Antihistaminikum: Cetirizin oder Loratadin
- Magen-Darm: Omeprazol, Pantoprazol
- Antibiotikum: Nach Aerztlicher Verordnung
- Wundversorgung: Pflaster, Desinfektion, Kompressen
- Sonnenschutz: LSF 50+, nach Sonne
- Insektenschutz: DEET oder Icaridin
Malaria-Notfall
Im Notfall bei Fieber waehrend oder nach Reise:
- Sofort Aerzt aufsuchen: Innerhalb von 24 Stunden
- Malaria-Schnelltest: In Apotheken erhaeltlich
- Notfall-Medikation: Nach Aerztlicher Verordnung mitfuehren
- Krankenhaus: In Windhoek gute Notfallversorgung
Gesundheitstipps fuer vor Ort
Trinkwasser
- Staedte: Wasser aus der Leitung meist trinkbar
- Laendlich: Abgepacktes Wasser verwenden
- Eiswuerfel: Nur in Hotels und Restaurants
- Obst: Schaelen vor dem Verzehr
Sonnenschutz
Namibia hat staerke UV-Strahlung:
- Sonnenschutzmittel: LSF 50+, regelmaessig auftragen
- Hut: Breitkrempig tragen
- Sonnenebrille: UV-Schutz
- Mittagssonne: 11-15 Uhr meiden
Malaria in Namibia: Detaillierte Informationen
Malaria ist in Namibia ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko, besonders in den nordoestlichen Regionen.
Uebertragung: Durch den Stich der weiblichen Anopheles-Muecke, die in der Daemmerung und nachts aktiv ist. Die Muecken sind besonders in feucht-heissen Gebieten aktiv.
Symptome: Fieber, Schuettelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Uebelkeit. Symptome koennen 7-30 Tage nach dem Stich auftreten.
Notfallbehandlung: Bei Fieber waehrend oder bis zu einem Jahr nach der Reise: SOFORT Aerzt aufsuchen. Malaria kann unbehandelt toedlich verlaufen.
Prophylaxe-Tabletten: Doxycyclin (taeglich, ab 2 Tagen vor Reise bis 4 Wochen nach), Malarone (taeglich, ab 1 Tag vor bis 7 Tage nach), Lariam (woechentlich, ab 2 Wochen vor bis 4 Wochen nach).
Schutzmassnahmen: Moskitonetz (impraeugniert), lang Aermlinge und Hosen am Abend, DEET oder Icaridin als Mueckenspray, helle Kleidung (dunkel lockt Muecken an).
Impfempfehlungen im Detail
Hepatitis A: Schutz vor infiziertem Wasser und Nahrung. Impfung 2 Wochen vor Reise. Gueltig: 1 Jahr, Auffrischung nach 6-12 Monaten fuer lebenslangen Schutz.
Hepatitis B: Risiko bei laengerem Aufenthalt, Kontakt mit Einheimischen, medizinischer Behandlung. 3 Impfungen ueber 6 Monate.
Tollwut: Bei Tierkontakten (Safari, Farmen, streunende Hunde). 3 Impfungen ueber 3-4 Wochen. NOTFALL: Aerzt sofort aufsuchen.
Typhus: Risiko bei Reisen ausserhalb touristischer Zentren. Impfung 2 Wochen vor Reise, gueltig 3 Jahre.
Cholera: Niedriges Risiko fuer Touristen. Impfung nur bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.
Gelbfieber: Pflicht bei Zwischenlandung in Endemiegebieten. Impfung 10 Tage vor Einreise. Gueltig: lebenslang (seit 2016).
Notfall-Aerzte in Namibia
Im medizinischen Notfall stehen folgende Einrichtungen zur Verfuegung:
Windhoek Central Hospital: Groesstes Krankenhaus, gute Notfallversorgung
Lady Pohamba Private Hospital: Private Klinik mit hoher Qualitaet
MediClinic Windhoek: Internationaler Standard
Notfall-Nummern: Ambulanz: 211111, Polizei: 10111, Feuerwehr: 999
Deutsche Aerzte: In Windhoek deutschsprachige Aerzte verfuegbar
Gesundheitstipps fuer Namibia-Reisende
Essen und Trinken: Obst immer schaelen. Leitungswasser in Staedten meist trinkbar, in laendlichen Gebieten abgepacktes Wasser verwenden. Eiswuerfel in Restaurants sind meist sicher.
Sonnenbrand: Namibia hat extrem hohe UV-Strahlung. Sonnenschutzmittel (LSF 50+), Hut und Sonnenbrille sind Pflicht.
Insektenstiche: Ausser Malaria gibt es andere von Muecken uebertragene Krankheiten. Mueckenschutz ist immer empfehlenswert.
Hitzschlag: Bei Temperaturen ueber 40 Grad Celsius im Sommer: Viel trinken, Mittagssonne meiden, leichte Kleidung tragen.
Hoehekrankheit: Bei Reisen in hoehere Lagen (z.B. Brandberg) kann Hoehekrankheit auftreten. Langsam aufsteigen, viel trinken.
Allergien: Bei Tierhaarallergien: Vorsicht bei Safari-Touren. Antihistaminika mitfuehren.
Tierbisse und Tollwut
In Namibia besteht ein erhoehtes Tollwutrisiko durch streunende Hunde und Wildtiere:
Vorbeugung: Tollwut-Impfung vor der Reise. Streunende Hunde nicht anfassen oder naehern.
Bei Biss: SOFORT die Wunde reinigen und desinfizieren. Aerzt aufsuchen innerhalb von 24 Stunden.
Notfallbehandlung: Tollwut-Imunglobulin und Auffrischimpfungen erforderlich.
Safari-Tiere: Wildtiere nicht naehern. Im Auto bleiben. Fenster geschlossen halten.
Fledermaeuse: Auch Fledermaeuse koennen Tollwut uebertragen. Keller und Dachboden meiden.
Haefig gestellte Fragen
Malaria in Namibia: Detaillierte Informationen
Malaria ist in Namibia ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko, besonders in den nordoestlichen Regionen.
Uebertragung: Durch den Stich der weiblichen Anopheles-Muecke, die in der Daemmerung und nachts aktiv ist. Die Muecken sind besonders in feucht-heissen Gebieten aktiv.
Symptome: Fieber, Schuettelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Uebelkeit. Symptome koennen 7-30 Tage nach dem Stich auftreten.
Notfallbehandlung: Bei Fieber waehrend oder bis zu einem Jahr nach der Reise: SOFORT Aerzt aufsuchen. Malaria kann unbehandelt toedlich verlaufen.
Prophylaxe-Tabletten: Doxycyclin (taeglich, ab 2 Tagen vor Reise bis 4 Wochen nach), Malarone (taeglich, ab 1 Tag vor bis 7 Tage nach), Lariam (woechentlich, ab 2 Wochen vor bis 4 Wochen nach).
Schutzmassnahmen: Moskitonetz (impraeugniert), lang Aermlinge und Hosen am Abend, DEET oder Icaridin als Mueckenspray, helle Kleidung (dunkel lockt Muecken an).
Impfempfehlungen im Detail
Hepatitis A: Schutz vor infiziertem Wasser und Nahrung. Impfung 2 Wochen vor Reise. Gueltig: 1 Jahr, Auffrischung nach 6-12 Monaten fuer lebenslangen Schutz.
Hepatitis B: Risiko bei laengerem Aufenthalt, Kontakt mit Einheimischen, medizinischer Behandlung. 3 Impfungen ueber 6 Monate.
Tollwut: Bei Tierkontakten (Safari, Farmen, streunende Hunde). 3 Impfungen ueber 3-4 Wochen. NOTFALL: Aerzt sofort aufsuchen.
Typhus: Risiko bei Reisen ausserhalb touristischer Zentren. Impfung 2 Wochen vor Reise, gueltig 3 Jahre.
Cholera: Niedriges Risiko fuer Touristen. Impfung nur bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.
Gelbfieber: Pflicht bei Zwischenlandung in Endemiegebieten. Impfung 10 Tage vor Einreise. Gueltig: lebenslang (seit 2016).
Notfall-Aerzte in Namibia
Im medizinischen Notfall stehen folgende Einrichtungen zur Verfuegung:
Windhoek Central Hospital: Groesstes Krankenhaus, gute Notfallversorgung
Lady Pohamba Private Hospital: Private Klinik mit hoher Qualitaet
MediClinic Windhoek: Internationaler Standard
Notfall-Nummern: Ambulanz: 211111, Polizei: 10111, Feuerwehr: 999
Deutsche Aerzte: In Windhoek deutschsprachige Aerzte verfuegbar
Gesundheitstipps fuer Namibia-Reisende
Essen und Trinken: Obst immer schaelen. Leitungswasser in Staedten meist trinkbar, in laendlichen Gebieten abgepacktes Wasser verwenden. Eiswuerfel in Restaurants sind meist sicher.
Sonnenbrand: Namibia hat extrem hohe UV-Strahlung. Sonnenschutzmittel (LSF 50+), Hut und Sonnenbrille sind Pflicht.
Insektenstiche: Ausser Malaria gibt es andere von Muecken uebertragene Krankheiten. Mueckenschutz ist immer empfehlenswert.
Hitzschlag: Bei Temperaturen ueber 40 Grad Celsius im Sommer: Viel trinken, Mittagssonne meiden, leichte Kleidung tragen.
Hoehekrankheit: Bei Reisen in hoehere Lagen (z.B. Brandberg) kann Hoehekrankheit auftreten. Langsam aufsteigen, viel trinken.
Allergien: Bei Tierhaarallergien: Vorsicht bei Safari-Touren. Antihistaminika mitfuehren.
Tierbisse und Tollwut
In Namibia besteht ein erhoehtes Tollwutrisiko durch streunende Hunde und Wildtiere:
Vorbeugung: Tollwut-Impfung vor der Reise. Streunende Hunde nicht anfassen oder naehern.
Bei Biss: SOFORT die Wunde reinigen und desinfizieren. Aerzt aufsuchen innerhalb von 24 Stunden.
Notfallbehandlung: Tollwut-Imunglobulin und Auffrischimpfungen erforderlich.
Safari-Tiere: Wildtiere nicht naehern. Im Auto bleiben. Fenster geschlossen halten.
Fledermaeuse: Auch Fledermaeuse koennen Tollwut uebertragen. Keller und Dachboden meiden.
Haefig gestellte Fragen
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> Stand der Informationen: Juli 2026. Verbindliche Auskuenfte bei der namibischen Botschaft oder online unter evisa.gov.na.
Haeufig gestellte Fragen
Welche Impfungen sind fuer Namibia Pflicht?
Keine Impfungen sind Pflicht bei Einreise aus Deutschland. Bei Einreise aus Gelbfieber-Risikogebieten ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich.
Welche Impfungen werden empfohlen?
Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut und ggf. Malaria-Prophylaxe.
Brauche ich eine Malaria-Prophylaxe?
In vielen Regionen Namibias besteht Malariarisiko. Eine Prophylaxe wird empfohlen.
Wo kann ich mich impfen lassen?
Beim Tropenmediziner oder im Gesundheitsamt, mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt.
Was kostet eine Reiseimpfung?
Die Kosten variieren je nach Impfung, ca. 50-200 EUR pro Impfung.
Praktische Tipps fuer Ihre Reise
- Beantragen Sie alle Dokumente mindestens 4 Wochen vor Reiseantritt
- Bewahren Sie Kopien aller Dokumente digital in der Cloud auf
- Notieren Sie sich die Kontaktdaten der deutschen Botschaft in Windhoek
- Schliessen Sie eine Reisekrankenversicherung mit medizinischem Ruecktransport ab
- Informieren Sie sich ueber aktuelle Reisehinweise des Auswaertigen Amtes
- Nehmen Sie ausreichend Bargeld mit (Namibia-Dollar oder Suedafrikanischer Rand)
Haeufig gestellte Fragen
Welche Impfungen sind fuer Namibia Pflicht?
Keine Impfungen sind Pflicht bei Einreise aus Deutschland. Bei Einreise aus Gelbfieber-Risikogebieten ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich.
Welche Impfungen werden empfohlen?
Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut und ggf. Malaria-Prophylaxe.
Brauche ich eine Malaria-Prophylaxe?
In vielen Regionen Namibias besteht Malariarisiko. Eine Prophylaxe wird empfohlen.
Wo kann ich mich impfen lassen?
Beim Tropenmediziner oder im Gesundheitsamt, mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt.
Was kostet eine Reiseimpfung?
Die Kosten variieren je nach Impfung, ca. 50-200 EUR pro Impfung.